Anissaras

Anissaras ist ein kleiner Urlaubsort im Norden Kretas. Bis zur westlich gelegenen Inselhauptstadt und dem nächstgelegenen Flughafen von Iraklion sind es auf der modernen Nationalstraße entlang des Meeres knapp 30 km.

Die Region um Anissaras besticht weniger durch überlaufene Strände und Massentourismus als vielmehr durch seine unzähligen archäologischen Hinterlassenschaften. Zwar ist auch der Strand von Anissaras wunderschön und sehr feinsandig, aber nur wenige Bars, Tavernen und das ein oder andere Souvenirgeschäft sind hier zu finden. Die Strandbars von Anissaras genießen besten Ruf und sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Der gepflegte Strand und das klare und saubere Wasser laden zum Baden und Schnorcheln ein. Da es sich hier um einen leicht abfallenden Strand handelt, kann man hier auch prima mit Kindern baden, sodass Familien in Anissaras besser aufgehoben sind als in benachbarten und vor allem pulsierenden Stadt von Hersonissos. Wer aber dennoch etwas mehr Action mag, kann sich auch beim Wasser- oder Jetski-Fahren austoben.

Einen eigenen Ortskern vermisst man in Anissaras, da diese Region erst vor wenigen Jahren einfach ins Land gebaut wurde. Der Satellitenblick offenbart unzählige Pools der Hotelanlagen, sodass dieser Inselzipfel Kretas, auf dem sich Anissaras befindet, auch „Land der Pools“ genannt wird. Auch sieht man, dass die Landschaft links und rechts der Touristenmagnete durch viele Felsen geprägt ist. Die Strände vor den großen Hotelanlagen wurden zumeist erst im Nachhinein so angelegt, wie wir sie heute vorfinden.

In nur 1,5 km Entfernung findet man das kleine Dorf Analipsi. Der nächst größere Ort im Westen ist Hersonissos und befindet sich in etwa 3km Entfernung. Hier hat im Gegensatz zu Anissaras der Massentourismus jedoch nicht halt gemacht. Dafür findet man hier aber jede Menge Einkaufsmöglichkeiten und Lokalitäten für die abendliche Unterhaltung. Auf der etwa 1 km langen Einkaufsmeile findet man alles, was das Touristenherz begehrt. Wer jedoch auf seinen Geldbeutel achtet, der sollte sein Mittag- oder Abendessen aber weiter abseits des Zentrums oder am Strand einnehmen, da hier die Preise deutlich günstiger sind. Für Familien mit Kindern und jugendliche Touristen ist ein Besuch dieses lebendigen Ortes sehr zu empfehlen. Erholungssuchende sollten dagegen lieber in Anissaras bleiben.
Wem dies aber zu langweilig ist, dem sei eine der angebotenen Jeep-Safaris zu empfehlen. Mit eigenem Führerschein darf man sogar selbst fahren und entdeckt nicht nur abgelegene Bergdörfer und –routen, sondern auch einen unvergesslichen Ausblick aufs Meer aus dem hoch gelegenen Hinterland.

Außerdem ein Muss für jeden kulturinteressierten Kreta-Besucher ist ein Ausflug in die Inselhauptstadt Heraklion, ein Abstecher ins nicht ganz so weit entfernte Aquarium auf ehemaligem Armeegelände und natürlich die archäologischen Ausgrabungsstätten von Knossos und Malia. Die nur etwa 8 km entfernte Ausgrabungsstätte von Malia ist zwar nicht ganz so berühmt wie Knossos, zeigt aber dennoch die drittgrößte minoische Palastanlage auf Kreta und ist somit auf jeden Fall einen Besuch wert.

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