Makri Gialos

Bei Makri Gialos handelt es sich um ein direkt am Meer gelegenes kleines Dorf, welches nur rund 60 Kilometer von Thessaloniki entfernt ist. Der Name selbst bedeutet „weiter Strand“ und das Dorf macht diesem mit seinen langen Sandstrand alle Ehre.

Eine Vielzahl von Griechen haben ihren Zweitwohnsitz in Makri Gialos und können auf diese Weise der Hektik der Großstadt entfliehen. Im Moment gilt Makri Gialos noch als Geheimtipp und so finden sich meist nur in den Sommermonaten Touristen in dem kleinen Ort ein. Massentourismus ist hier bislang kein Problem. Wer auf der Suche nach absoluter Ruhe und Entspannung ist, der sollte im Frühjahr Urlaub in Marki Gialos machen. In dieser Zeit ist das Dorf noch nicht vollkommen vom Winterschlaf erwacht. Zudem ist auch der Herbst als Reisezeit zu empfehlen. Er bietet dem Besucher ein ganz anderes aber sehr beeindruckendes Griechenland.

Nur ein paar Kilometer von Makri Gialos entfernt befindet sich der Olymp. Er ist 2971 Meter hoch und wird als Sitz der Götter angesehen. Allerdings ist dies nicht die einzige Verbindung zur Antike. Makri Gialos selbst war in der Antike bereits als Pidna bekannt. Dies belegen unterschiedliche Ausgrabungen, deren Funde im Museum von Dion ausgestellt werden. Pidna wird auch heute noch der südlichste Ortsteil von Marki Gialos genannt. Hier befindet sich der wohl schönste Strandabschnitt des Ortes.

Makri Gialos hat vor allem dem Wanderfreund recht viel zu bieten. So kann beispielsweise die Schmetterlings-Bucht, auch „Red Butterfly Gorge“ Bucht genannt, besucht werden. Festes Schuhwerk ist hier jedoch absolute Grundlage. Allerdings sollten Wanderungen in die „Mirtos Schlucht“, die „Saraki Schlucht“ und die „Dasaki Schlucht“ auf keinen Fall unterschätzt werden. Dabei gehen die Mirtos und die Saraki Schlucht ineinander über und befinden sich am Fuße vom „LaZaros“-Berg. Wer diese Wanderung unternehmen möchte, der sollte rund 6 Stunden reine Gehzeit einplanen und muss einen Höhenunterschied von 600 Metern überwinden. Achtung ist auf der Wanderung im Frühjahr geboten, denn dann hat die Sarakina Schlucht einen relativ hohen Wasserstand, sodass wassertaugliche Schuhe getragen werden sollten. Die Dasaki Schlucht hingegen verläuft wie eine Art Tal an der Steilküste entlang. Wanderungen hier haben einen mittelschweren Charakter. Eine Tour durch diese Schlucht liefert traumhafte Ausblicke auf das Meer und die Südküste.

Als kulturelles Highlight in der Nähe von Makri Gialos gilt der Plast von Zakros. Er zählt zu den größten Palästen Kretas und stellt eine sehr bedeutende minoische Ausgrabungsstätte dar. Das Gelände selbst hat einen Umfang von 8000qm und der Palast umfasst mehr als 300 Räume. Die Ausgrabungsgegenstände befinden sich jedoch in den Museen von Agios Nikolaos, Sitia und Heraklion. Allerdingslockt nicht nur der Palast, sondern ebenfalls das „Tal des Todes“, welches seinen Namen aufgrund der vielen gefundenen Minoer Sarkophage bekam.

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