Zacharias und seine Zeit in Chania

Nachdem Sabrina jüngst von ihrem Urlaub im Plakias Resort berichtete, erfahren wir heute von Zacharias, wie er seine Zeit in Chania verbrachte.

Reif für die Insel

Schon lange steht Kreta auf der Liste meiner Wunsch-Traumziele. Doch bisher kam immer wieder etwas dazwischen. Ende September bin ich im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Insel und buche kurzentschlossen einen Flug nach Chania. Erst jetzt beginne ich mich intensiver mit der größten Insel Griechenlands zu beschäftigen und bedauere bereits beim Recherchieren, dass ich nur eine Woche bleiben kann.

Im Herzen von Chania

Chania begrüßt mich mit strahlendem Sonnenschein. Um möglichst viel unternehmen zu können, habe ich mir einen kleinen Mietwagen und ein Hotelzimmer im Casa Delfino in der Altstadt von Chania reservieren lassen. Freundlich werde ich von den Angestellten begrüßt, die Unterkunft gefällt mir. Sie ist gepflegt und hat alles zu bieten, was ich für einen Urlaub brauche. Ich sitze auf dem Balkon, genieße den Ausblick auf das lebhafte Treiben und fühle mich rundum wohl.

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Meinen ersten Ferientag nutze ich, um die nähere Umgebung zu erkunden. Chania ist eine Hafenstadt und mit etwas mehr als 50.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kretas. Ich bummele entspannt durch die malerischen Gassen der Altstadt und bin von der Vielfalt fasziniert.

Man muss kein Historiker sein, um die Einflüsse mehrerer Kulturen zu entdecken. Archäologen haben herausgefunden, dass sich schon zu Homers Zeiten an dieser Stelle eine Siedlung befand. Besonders beeindruckend finde ich die wunderschönen Herrenhäuser aus der Zeit, als die Venezianer die Stadt an der Nordwestküste der Insel zu einem wichtigen Stützpunkt für den Handel ausbauten. Auch der alte venezianische Hafen gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Touristen. Am schönsten ist es hier allerdings abends, wenn sich unzählige Lichter im Wasser spiegeln.

Die alte Markthalle und der Strand

Die alte Markthalle liegt ganz in der Nähe meines Apartments. Hier wind alles angeboten, was die Landwirtschaft und die Fischerei der Insel erzeugen. Duftende Kräuter ziehen mich magisch an, ich kann nicht widerstehen und decke mich reichlich ein. Oliven, Käse, Tee und noch ein paar Stückchen handgemachter Seife als Mitbringsel – ich lasse mich gern verführen.

Gekommen bin ich eigentlich, um mir schnell etwas Obst zu besorgen. Als ich die Halle mit etlichen Tüten beladen verlasse, ist es Mittag und ich beschließe, den Nachmittag am Stadtstrand zu genießen. Einheimische sind hier im Oktober kaum anzutreffen, doch für einen Norddeutschen sind die Wassertemperaturen von 22 °C genau richtig.

Die schönsten Strände Kretas

Meine Freunde, die ihre Ferien fast immer auf Kreta verbringen, hatten mir den Tipp gegeben, dass ein Artikel auf der Seite weltvermessen.de sehr hilfreich sei. Ich habe mich auf dessen Grundlage für einen Ausflug zu der kleinen Insel Elafonisi (Schatzinsel) am südwestlichsten Ende der Insel entschieden.

Den Schatz, den Piraten vergraben haben sollen, habe ich nicht gefunden. Trotzdem gehört diese Tour zu den unvergesslichen Erlebnissen meiner Reise. Um vom Festland auf die Insel zu kommen, wate ich durch das flache Wasser einer Lagune. Das Wasser leuchtet türkisfarben und ich fühle mich im Paradies.

Viel zu schnell vergeht die Zeit und ich habe längst nicht alles gesehen. Ich sage auf Wiedersehen und bin sicher, dass ich bald wiederkommen werde.

Zacharias

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